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Schule mal anders – Symmetrietage an der Uni

Dieses Jahr fanden zum 7. Mal die Symmetrietage der Bischöflichen Willigis-Realschule an der Universität in Mainz . Für alle die nicht wissen was das ist, erkläre ich es kurz. Die Symmetrietage sind Tage, an denen Schülerinnen und Schüler aus der 8. Klasse zur Johannes Gutenberg Universität in Mainz fahren, wo ein interessantes Programm wartet. So haben auch wir, jeweils 10 Schüler/-innen aus den Klassen 8R1 und 8R2 vom 10.04.2018 bis zum 12.04.2018 drei spannende Tage an der Universität verbracht. Am ersten Tag trafen wir uns morgens am Hauptbahnhof und fuhren gemeinsam mit der Straßenbahn und mit Herrn Rausch zur Uni. Im NaTLab-Gebäude trafen wir dann Frau Dr. Welschof, die uns zuerst im Foyer eine Sicherheitseinweisung gab. Als wir über alles Bescheid wussten, sind wir mit viel Interesse und Freude zu den Chemie-Labors gegangen. Wir wurden in kleine Gruppen aufgeteilt, jede Gruppe hatte eine eigene Betreuerin oder Betreuer. Diese schauten, dass wir keine Fehler machten, uns verletzen und halfen uns gegebenenfalls. Zuerst haben wir Kristalle gezüchtet. Dazu rührten wir eine Lösung an und banden kleine Impf-Kristalle an eine dünne Schnur. Es gab pro Gruppe vier Leute, die einen Kupfersulfat- und vier, die einen Alaunkristall gezüchtet haben. Nach ein paar Stunden bekamen wir Hunger und sind gemeinsam in die Mensa vor Ort gegangen. Das Essen fand eigentlich jeder ganz gut. Danach mikroskopierten wir verschiedene Stoffe, die Ergebnisse waren sehr schön anzusehen. Manche mussten dies dann filmen oder fotografieren. Am nächsten Tag ging es in die Mineralogie, wo wir auch eine tolle Mineraliensammlung besuchten. Morgens hörten wir viel zu und experimentierten mit verschiedenen Kristallen und Gesteinen. Wir verfolgten einen interessanten Vortrag über die Symmetrie von Gesichtern und besuchten eine Skulpturensammlung. Nach einer kurzen Mittagspause ging es zur Grünen Schule im botanischen Garten. Dort untersuchten wir die verschiedenen Symmetrien von Pflanzen und besuchten einige Gewächshäuser. Am letzten Tag, haben wir uns nochmal mit allen durchgenommenen Symmetrien beschäftigt, es ging vor allem um Symmetrien bei versteinerten Lebewesen aus Urzeiten. Wie am Tag zuvor arbeiteten wir an Gruppentischen. Wir schauten uns die unterschiedlichsten Symmetrien an die in der Natur vorkommen. Nach der Mittagspause erstellten wir zu den fünf Themen der drei Tage kleinen Präsentationen auf Plakaten, welche die einzelnen Gruppen den Mitschülern vorstellten. Auch haben wir die Fotos angeschaut, die Herr Rausch in den letzten Tagen von unserem Uni-Projekt gemacht hatte. Unsere selbstgezüchteten Kristalle haben wir im Übrigen auch erhalten. Dann erhielten wir unsere selbstgezüchteten Kristalle, die in den drei Tagen ganz schön herangewachsen waren. Wir alle haben die Symmetrietage als sehr positiv empfunden, es waren interessante Stunden, die Spaß gemacht haben… Schule – mal ganz anders…

Julia Oehmichen und Stella Wingender.

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