Mit Erasmus+ in Budapest
Im Rahmen eines Erasmus+ Schüleraustauschs hatten Schüler von uns die Möglichkeit, für eine Woche in die sehenswerte ungarische Hauptstadt Budapest zu reisen. Das Thema dieses Austausches war dabei „Tradition und Kultur in Europa“. Gemeinsam mit unseren Austauschschülern des ungarischen Gymnasiums „Veres Péter Gimnázium“ haben wir viel unternommen, was uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Am Samstag, dem 20. September ging es dann endlich los. Aufregung und Vorfreude waren groß und wir wussten nicht, was uns erwarten würde. In Budapest angekommen, wurden wir alle ganz herzlich von unserem Gastfamilien begrüßt. Schon am nächsten Morgen trafen wir uns alle und die Austauschschüler zeigten uns die ersten schönen Orte in ihrer Stadt. Wir haben den Tag sehr genossen und konnten schon erste Eindrücke von Budapest und den dort lebenden Menschen gewinnen. Über die nächsten Tage verteilt haben wir einige Programmpunkte durchlaufen. An der Partnerschule durften wir uns den Unterricht in Sprachen genauer anschauen und wir hatten die Möglichkeit, folkloristischen Tanzunterricht zu erleben. Wir besuchten das Parlament mit den Sitzungssälen und Kronjuwelen und machten eine VR-Besichtigung im Budaer Burgviertel. Dabei wurde uns viel über die Geschichte und Kultur Ungarns berichtet.
Auch besuchten wir das Freilichtmuseum in Szentendre, nicht weit von Budapest entfernt. Dort hatten wir einen Workshop, in dem uns erklärt wurde, wie die Menschen damals aus Lehm und Holz Häuser bauten. Wir selbst durften Lehmziegel herstellen und eine kleine Hütte aus Holz bauen. Außerdem konnte man Architektur und kleine Dörfer aus unterschiedlichen Zeiten der Geschichte bewundern. An einem anderen Tag fuhren wir gemeinsam mit dem Zug in die Grenzstadt Esztergom, wo wir uns die Basilika mit deren bedeutenden Verzierungen anschauten. Einige von uns nutzen die Chance, über die Maria-Valeria-Brücke in die Slowakei zu gehen, um dort ein schnelles Foto zu schießen. Zurück in Budapest besuchten wir den Heldenplatz mit den wichtigsten damaligen Herrschern Ungarns. Zu guter Letzt hatten wir die Möglichkeit, im Haus der Musik etwas über die Geschichte und Tradition von Musik im Allgemeinen zu lernen und durften sogar selbst einzelne Instrumente in Form eines Workshops ausprobieren. Nachmittags haben wir immer etwas mit den Austauschschülern zusammen unternommen. Wir spielten zum Beispiel Volleyball, aßen zusammen und genossen den Ausblick auf Budapest bei Nacht.
Die Woche in Ungarn hat uns allen sehr gut gefallen, da die Programmpunkte alle sehr interessant waren und die Nachmittage gemeinsam mit den Austauschschülern große Freude mit sich brachten. Die Menschen in Ungarn sind sehr gastfreundlich und offen. Man konnte sich über Politik und alltägliche Dinge unterhalten. Auch die Stadt Budapest hat viel zu bieten und es wurde nie langweilig. Ich kann es nur jedem empfehlen, einen Austausch mitzumachen. Es ist eine Erfahrung, die man nie mehr vergessen wird. Man schließt neue Freundschaften, verbessert seine Sprachkenntnisse in Fremdsprachen enorm und lernt neue Länder und Kulturen kennen.
Wir freuen uns schon riesig, wenn die Austauschschüler zu uns nach Deutschland kommen und wir alle wieder gemeinsam Zeit verbringen können!
Nicolas Sidlo


