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Erasmus+ Projekt am Willigis

Mit dem Schuljahr 2018/2019 hat unser neues Erasmus+ Projekt „European Flow“ begonnen. Unsere Partner kommen aus der Tschechischen Republik, Frankreich, Polen und Ungarn. Gemeinsam haben wir das Konzept entwickelt. Alle Teilnehmer werden im Rahmen des Themas „European Flow“ mehrere Aspekte erarbeiten: Zum Beispiel Wirtschaft/ Industrie, Biodiversität/Nachhaltigkeit, Kultur/Literatur sowie Kunst/Musik. Die teilnehmenden Schüler beschäftigen sich sowohl in ihren Schulen, als auch gemeinsam bei verschiedenen Treffen in einem der Partnerländer mit den Themen.

So haben in der ersten Arbeitsphase die Schüler des GK-Kunst 11 (Kreer) Vorschläge für das künftige Logo entwickelt. Das Thema „European Flow and lndustry“ wurde vom LK Erdkunde (Jung) und GK Geschichte (Rimbaud) unter geographischen und historischen Gesichtspunkten erarbeitet.
Beim ersten gemeinsamen Schüler-Lehrer-Treffen im Januar 2019 in Frankreich (Nantes), haben alle Länder ihre Arbeitsergebnisse vorgestellt und Vorort gemeinsam die Thematik weiter vertieft (Workshops, Exkursionen, u.a.).
Ziele dabei sind insbesondere die sozio-kulturelle Begegnung und der Erfahrungsaustausch.

B. Jung für das Erasmus+ Team

European flow – Rivers and industry

Für uns, Benjamin, Max, Nicolas und Sinan, ging es am Sonntag, den 20. Januar 2019, für fünf Tage – zusammen mit Frau Jung und Frau Kreer – nach Nort-sur-Erdre, wo wir die Schüler und Lehrer aus Frankreich, Polen, der Tschechischen Republik und Ungarn trafen und am gemeinsamen Projekt arbeiteten.

Am ersten Tag begrüßte uns der Bürgermeister von Nort-sur-Erdre und wir starteten mit der Vorstellung und den vorbereiteten Präsentation der Schülerteams zu dem Thema „European flow – Rivers and industry“. Als Tagesabschluss feierten wir einen gemeinsamen Gottesdienst. Unser zweiter Tag begann mit einer Gruppenarbeit, bei der wir über die ökologischen Probleme und die ökonomische Bedeutung von Flüssen sprachen, sowie über deren mögliche Entwicklung und Bedeutung in der Zukunft diskutierten. Anschließend, nachmittags, besuchten wir das Zentrum der wunderschönen Stadt Nantes. An unserem vierten Tag drehte sich alles um den Fluss „Erdre“ und die umliegend ansässige Industrie. Wir besuchten die Werft S.E.E. MERRÉ. Im Anschluss fuhren wir mit Booten auf der Erdre zurück nach Nort-sur-Erdre und bestaunten dabei die unberührte Natur und die beeindruckenden Chateaus. Unterwegs hielten wir an einer alten, noch durch Hand betriebenen, Schleuse an. Von dort beginnt der Kanal, der die Loire mit dem Atlantik verbindet. Am Donnerstagmorgen besuchten wir den Unterricht unserer französischen Austauschpartner. Den restlichen Vormittag verbrachten wir mit Grundschülern, um Ihnen unser jeweiliges Heimatland näher zubringen. Gegen 11 Uhr machten wir uns dann gemeinsam auf den Weg nach Guérande, wo uns der traditionelle Gewinnung von Meersalz, dem berühmten „Fleur de sel“ gezeigt wurde. Am Nachmittag starteten wir zu einem Abstecher an den Atlantikstrand in La Baule. Wieder zurück in Nort-sur-Erde, feierten wir gemeinsam einen Abschiedsgottesdienst.
Nach vielen schönen und spannenden Tagen in Nort-sur-Erdre lässt sich rückblickend sagen, dass es sehr vielfältige und interessante Tage waren, in denen das Thema „Industrie am Wasser“ mal stärker, mal weniger stark spürbar war. Man lernte viele neue und unterschiedliche Kulturen kennen, was sich immer mehr zu einer Einheit fügte und gegen Ende in einem „Europeanflow“ aus Kulturen endete, in dem jede Kultur mit ihren Besonderheiten vertreten war. Besonders unterstützend wirkten hierfür die unterschiedlichen Gruppenarbeiten, die sich mal mit überregionalen und mal mit regionalen Themen befassten und so viele Gespräche anstießen, in denen man viel über Menschen, Natur und Kultur der einzelnen Länder erfahren konnte.
Einen großen Teil zum Gelingen der Tage in Nantes haben auch die GastgeberschülerInnen beigetragen, die sich viel Mühe mit uns Gästen gegen haben. Wir haben viel Interessantes unternommen und gesehen, viel gelernt und auch der Spaß kam nie kurz!
Zusammenfassend können wir jedem Schüler nur empfehlen, die Chance die ERASMUS bietet, zu ergreifen. Die Erfahrungen, persönlichen Kontakte und Freundschaften, die wir aus der Woche mitgenommen haben, sind unbezahlbar!

Sinan Kaukel, Maximilian Müller, Benjamin Schaub, Nicolas Schulz

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