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ERASMUS+ in Tschechien

„Städte an Flüssen“ ist das Thema, das seit eineinhalb Jahren im Rahmen einer ERASMUS+-Partnerschaft von Lehrerteams und Schülern aus Gymnasien aus Mainz, Wroclaw (Breslau), Nort sur Erdre, Litovel und Pécs unter verschiedenen Aspekten erarbeitet wird. Traditionelle Lieder, die von Flüssen handeln, und Fotos von Flüssen zu unterschiedlichen Tageszeiten bildeten diesmal den Schwerpunkt des Treffens im Januar in Litovel, Tschechien.
Im Vorfeld hatte der Grundkurs Kunst von Dr. Bernd Schäfer bereits die Fotos erstellt, die gemeinsam mit den Flussimpressionen der anderen Schüler im Gymnasium Jan Opletal in Litovel als Ausstellung präsentiert wurden.
Der Leistungskurs Musik von Herrn Krams hatte ein Programm mit Liedern zu Rhein und Main zusammengestellt, das anlässlich des Abschlusskonzertes aufgeführt wurde. So wurden die berühmte „Loreley“ und „Es führt über den Main eine Brücke aus Stein“ in unterschiedlichen Arrangements zu Gehör gebracht, wobei die Schüler selbst die Moderation übernahmen.Gemeinsam mit dem Schulchor und den anderen Teilnehmern des ERASMUS+-Programmes brachten die Mainzer dann dem Publikum nicht nur das Lied „Wenn das Wasser im Rhein goldner Wein wär‘“, sondern auch noch das Schunkeln bei.
Auch die Lieder der anderen anwesenden Länder waren zuvor mit dem Schulchor und während des Aufenthaltes mit den Gästen eingeübt worden und wurden während des Konzertes vor Lehrern, Schülern und dem Schulleiter vorgetragen.
Neben den Proben, nahmen alle Schüler noch an einem Workshop der Kunstlehrerin Ivana Spurna teil, in dem aus den Fluss-Fotos Rollagen gefertigt wurden. Auch das kulturelle Programm kam nicht zu kurz. Anhand von Rallyes lernten alle Schüler gemeinsam in Kleingruppen die Städte Litovel und Olomouc kennen. Außerdem wurden sie vom Bürgermeister von Litovel empfangen. In Velke Losiny besichtigten alle Gruppen gemeinsam eine Papiermühle, die noch in Betrieb ist, und konnten in einem Workshop ihre Fähigkeiten im Umgang mit Papier unter Beweis stellen. Zur Entspannung ging es danach in die Therme. In Javoricko erkundeten alle ein Höhlensystem und stellten fest, dass hier die kleinste Fledermaus Tschechiens lebt. Abgerundet wurde das Programm durch Bowling und der Besichtigung einer Brauerei.
Die erlebnisreiche Woche hat allen Schülern und Lehrern gezeigt, wie bereichernd eine interkulturelle Zusammenarbeit sein kann und welche Bedeutung sie für ein geeintes Europa hat.

Dr. Patricia Rehm-Grätzel

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