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Drei Schüler beim Empfang der MINT-Landesbesten

Wie kann ein einziger Bitfehler die Übertragung einer ganzen Nachricht beeinflussen und wie lässt sich verhindern, dass darauf ein größeres Problem entsteht? Mit dieser und vielen weiteren Fragen beschäftigen sich Vajta David Rethelyi (9. Klasse), Jan Klupsch (MSS 12) und Timo Dorn (MSS 12) beim diesjährigen Empfang der Landesbesten in den MINT-Wettbewerben an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).

Anlass für die Einladung war unsere erfolgreiche Teilnahme am Jugendwettbewerb Informatik (JwInf) sowie am Bundeswettbewerb Informatik (BwInf). Begleitet wurden wir dabei von Frau Felten, die uns auch im Vorfeld mit den anderen Informatiklehrern kräftig unterstützte.

Nach einem Willkommensbuffet mit Kuchen wurden die eingeladenen Schülerinnen und Schüler zunächst von der Universitätsleitung Univ.-Prof. Dr. Stephan Jolie begrüßt. Anschließend betonte Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig die Bedeutung von Schülerwettbewerben für die Förderung besonderer Leistungen und die Begeisterung junger Menschen in den MINT-Fächer.

Gerade der Bundeswettbewerb Informatik zeigt dabei, wie solche Wettbewerbe über das reine lösen der Aufgabe hinausgehen können: So begeistert uns besonders, dass es nicht allein darum geht, irgendeine Lösung für eine Aufgabe zu finden. Entscheidend ist vielmehr, eine nachvollziehbare, realistische und tragfähige Lösungsmethode zu entwickeln und die eigene Vorgehensweise verständlich zu dokumentieren. Nach einem spannenden Einblick in die Bioinformatik von Prof. Dr. Eckhard Thines und einem gemeinsamen Mittagessen, ging es für uns mit dem Programmpunkt „Abendteuer Informatik“ weiter.

Dort wurden wir von Prof. Dr.-Ing. Jens Gallenbacher empfangen. In verschiedenen Aufgaben konnten wir selbst ausprobieren, wie sich informatische Probleme analysieren und lösen lassen.

Einer der Aufgaben beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Fehler bei der Übertragung digitaler Informationen erkennen und korrigieren lassen. Ausgehend von einem einzelnen fehlerhaften Bit diskutierten wir in der Gruppe verschiedene Lösungsansätze und überlegten, wie man verhindern kann, dass ein kleiner Übertragungsfehler die gesamte Nachricht unbrauchbar macht. Dabei lernten wir ein Verfahren zur Fehlererkennung und spätere Korrektur kennen.

Anschließend beschäftigten wir uns mit zwei weiteren informatischen Knobelaufgaben. Dazu gehören unteranderem das sogenannte „Affenpuzzel“ sowie eine Aufgabe, bei der eine optimale Lösung für die Übertragung von Wasser zwischen verschiedenen Punkten gefunden werden muss. Auch hier stand das gemeinsame Überlegen im Vordergrund.

Der Empfang der Landesbesten war für uns nicht nur eine Auszeichnung für unsere bisherigen Leistungen, sondern auch ein Motivationsboost, noch tiefer in die Informatik einzutauchen. Wir empfehlen allen, die sich für Informatik und logisches Denken interessieren, die Teilnahme am Jugend- oder Bundeswettbewerb Informatik und freuen uns, dass die 12- und 13er Informatik Leistungskurse des Willigis dieses Jahr wieder teilnehmen. Die Aufgaben sind anspruchsvoll, machen aber gerade deshalb so viel Spaß und bieten die Möglichkeit vieles neues zu lernen.


Für uns steht als nächstes die Vorqualifikation für die Internationale Informatikolympiade (IOI) an. Die Möglichkeit, uns dort mit Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Welt zu messen, ist eine spannende Herausforderung. Unabhängig davon, ob wir uns qualifizieren, freuen wir uns darauf weiter die Welt der Informatik zu erkunden.

Jan Klupsch, Vajta David Rethelyi und Timo Dorn

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