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Erasmus+ in Cles, Italien

Vom 1. bis zum 25. Juni 2026 durften wir, Franziska, Lasse und Lucius, im Rahmen des Erasmus+-Austauschprogramms unser Berufs- bzw. Sozialpraktikum in Cles in Norditalien absolvieren.
Bevor wir unser eigentliches Praktikum antraten, durften wir unsere Austauschschülerinnen zwei Wochen lang in ihrer Schule, dem Liceo B. Russell Cles, begleiten.
Da die italienischen Schülerinnen und Schüler Deutsch lernten, hatten wir zunächst keine großen Verständigungsprobleme. Wenn es auf Deutsch einmal nicht klappte, konnten wir immer noch auf Englisch umsteigen – oder es mit Händen und Füßen versuchen. Besonders begeistert hat uns die Freundlichkeit der anderen Schülerinnen und Schüler. Wir wurden von ihnen immer eingebunden – nicht nur in den Unterricht, sondern auch in ihre Gespräche und Freundeskreise.


Wir hatten Glück, unser Praktikum im Sommer zu absolvieren. Schließlich konnten wir uns auf ein (und nicht nur ein) Klassenfrühstück sowie andere besondere Schulaktivitäten freuen. Bei diesen Gelegenheiten lernten wir die italienischen Schülerinnen und Schüler auch auf einer persönlicheren Ebene kennen. Besonders in Erinnerung bleibt uns wohl der Ausflug zum Caldonazzosee, bei dem wir Kajak- und Kanufahren gelernt haben.
Am Ende unseres Schulaufenthalts konnten wir außerdem das Schulabschlusskonzert miterleben. Dabei beeindruckten uns nicht nur der schuleigene Theatersaal, sondern auch die besondere Stimmung innerhalb der Schulgemeinschaft.

Unser Praktikum verbrachten wir in als Betreuer in einem Tenniscamp.
Obwohl keiner von uns Tennis spielen konnte, hatten wir sehr viel Spaß mit den Kindern Zeit zu verbringen – auch wenn die Kommunikation ausschließlich durch Hände und Füße stattfand. Das tägliche Uno Spiel zwischendurch verhalf uns trotzdem für ein paar Italienisch Kenntnisse. Auch die Tennistrainer und Trainerinnen waren sehr freundlich und hilfsbereit zu uns, sodass auch wir etwas Tennis lernen durften.


Gegen Ende des Praktikums sind die Kinder uns sehr ans Herz gewachsen. Bei der Wasserschlacht am letzten Tag konnten wir uns jedoch spielerisch von den Kindern verabschieden. Das Praktikum war eine sehr schöne Erfahrung und wir sind dankbar für die herzliche Art der Tennistrainer;innen, sowie der Kinder, welche uns trotz der Sprachbarrieren (und nicht vorhandenen Tennisfähigkeiten) so wunderbar mit eingebunden haben!
Auch zu dritt haben wir auf eigene Faust Ausflüge unternommen. Ein ganz großes Highlight war der Lago di Santa Giustina. Dort war wir mit unseren Austauschpartnern. Wir waren an einem Badesee, sind schwimmen gegangen und von Klippen ins Wasser gesprungen. Danach haben wir zusammen gegessen und noch Kartenspiele gespielt. Gerade das Klippenspringen hat sehr viel Spaß gemacht. Der See und die ganze Umgebung waren einfach richtig schön, weshalb das für uns einer der besten Ausflüge war.
In Vervo waren wir außerdem auf einem großen Dorffest. Es gab dort sehr viele Stände mit Essen und mehrere Bühnen. Wir haben dort den Abend verbracht und uns das Fest angeschaut. Es war einfach eine gute Möglichkeit, zusammen etwas zu machen und den Abend zu genießen.
Wir waren auch noch in Verona. Dort haben wir uns die Stadt angeschaut und sind viel herumgelaufen. Besonders die alten Gebäude und die Architektur fanden wir interessant. Wir haben uns auch das berühmte Amphitheater angeschaut und hatten danach noch Zeit zum Shoppen.


Während des Monats sind uns auch ein paar Unterschiede zu Deutschland aufgefallen. Zum Beispiel fanden wir es überraschend, dass es in italienischen Supermärkten teilweise eine Backabteilung gibt, in der man frisch gebackene Pizza bekommt. Außerdem fanden wir das Eis dort sehr lecker.

Zu guter letzt möchten wir uns noch einmal bei Frau Rehm-Grätzel und Frau Kreer bedanken, die uns mit ihrem Engagement diese wunderbare Erfahrung ermöglicht haben. Auch möchten wir unseren Gast-Familien Danke sagen: Ihr wart sehr freundlich und es wäre toll, wenn es eines Tages ein Wiedersehen gibt! Wir werden unsere Zeit in Cles nicht vergessen!

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