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Medienworkshop zum Thema Hass im Netz

Am Dienstag, den 16. Juni 2026, fand in unserer Klasse 9D ein Medienworkshop statt.

Das Thema war auf den ersten Blick simpel und etwas, was uns im Alltag oft begegnet: Hass und Hetze im Netz. Aber wie uns schnell klar geworden ist, ist das, was die meisten von uns bisher aus ihrer Erfahrung in den sozialen Netzwerken kannten, nicht ansatzweise vergleichbar mit den Fällen, die uns unsere Referenten gezeigt haben. Uns war nicht klar, welch massive Auswirkungen beleidigende Videos oder Kommentare im Internet hervorrufen können.
Vorgestellt wurde uns das Thema von der ZMI BKA, der sogenannten Zentralen Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet im Bundeskriminalamt. Ihre Aufgabe ist es, Hassreden, die vor allem ein Klima der Angst und Einschüchterung im Internet verbreiten, aufzuspüren und so gut wie möglich unschädlich zu machen. Wir hatten also sehr großes Glück, denn unsere Referenten kannten sich mit dem Thema bestens aus.


Uns wurden Beispiele vorgestellt, bei denen die Opfer von solchen Angriffen psychisch so schwere Schäden genommen haben, dass sie Suizid begangen haben. In anderen Fällen wurden Politiker auf Grund von Hasskommentaren getötet.
Nachdem wir die Auswirkungen ausführlich zusammen besprochen hatten, haben wir noch einige Einblicke in die Arbeit der Leiter bekommen. Wir haben gelernt, wie sie arbeiten, was ihre spezifischen Aufgabenbereiche sind und welche Mittel zum Umsetzen ihnen dazu zur Verfügung stehen.
Schön fanden wir hierbei, dass unsere Leiter sich bei ihrer Arbeit direkt mit diesem Themengebiet befassen, also konnten wir das Thema Hass im Netz aus einer erfahrenen und professionellen Perspektive erzählt bekommen. Sie haben uns erklärt, dass es verschiedene Aufgabenbereiche gibt:
Es gibt nach der Meldung eines Hasskommentars als erstes die, die überprüfen, ob es sich um einen Kriminalfall handelt. Anschließend wird versucht, den Täter ausfindig zu machen. Zuletzt wird der beleidigende oder unangemessene Beitrag gelöscht.
Zum Schluss durften wir noch einmal selbst Detektiv sein- uns wurden verschiedene Beiträge gezeigt, bei denen wir entscheiden mussten, ob sie „legal“ sind, oder ob er ein Beispiel für einen Kriminalfall wäre.
Da wir das Thema so interessant fanden, haben wir oft Rückfragen gestellt, was dazu geführt hat, dass wir schlussendlich nicht ganz fertig geworden sind…
Dennoch fanden wir den Medienworkshop sehr informativ und auch kreativ gestaltet, sodass wir sogar trotz des seriösen Themas viel Spaß hatten.

Robin Noah Wulf, Sebastian Bendel und Joel Varughese

Geschrieben am in