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Rüdiger Prasuhn als neuer Rektor der Willigis Realschule eingeführt

Längst überfällig – und jetzt endlich umgesetzt: Das über viele Monate währende Amt des kommissarischen Leiters der Willigis Realschule ist beendet: Rüdiger Prasuhn ist seit November offiziell der neue Rektor der Willigis Realschule. In der Feier zu seiner Amtseinführung wurde Rüdiger Prasuhn von Tatjana Kuhn, Vertreterin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Neustadt a.d.W., die Ernennungsurkunde überreicht und damit offiziell in sein neues Amt eingeführt.
Begrüßt wurden die Gäste durch den Leiter des Schulverbundes, Dr. Roman Riedel.
Für das Bistum Mainz als Schulträger überreichte Ordinariatsdirektorin Dr. Gertrud Pollak die Urkunde von Bischof Peter Kohlgraf und ging in ihrer Rede vor allem auf das Motto der Veranstaltung, gewählt von Rüdiger Prasuhn, ein und knüpfte Verbindungen zwischen den „Arbeitern im Weinberg des Herrn“, dem zukünftigen Wirken Prasuhns und der Schule: „Davor durften wir Sie schon fast 10 Jahre als engagierten stellvertretenden Schulleiter erleben – in guter, wertschätzender Ergänzung und wirklich gelungener Kooperation mit der vorherigen Schulleiterin Frau Fischer. Sie haben sehr nah miterlebt, wie viel herausfordernde Aufgaben und immer neue Situationen der Schulalltag bringt. Ich freue mich deshalb besonders über Ihren Realismus und Ihren Mut, über den heutigen Tag das nüchterne Wort des Evangeliums zu stellen: ‚Wir sind Arbeiter im Weinberg des Herrn‘. […] Doch Sie bezeugen mit diesem Bibelwort auch, dass Sie Ihr Tun nicht einfach als einen Job werten. Die Willigis Realschule und mit ihr der ganze Schulverbund ist ein „Weinberg des Herrn“ – ein Ort, an dem in Verwiesenheit auf Gott ausgesät und hoffentlich auch geerntet wird. […] Bewahren Sie sich Ihre wertschätzende Sensibilität für Kollegium, Eltern und Schülerschaft – Ihre sonnige Seite; doch dabei immer auch eine gesunde Strenge für die notwendigen Klärungen und für manch Anderes, was wie guter Regenschauer wirken soll. Vor allem aber wünschen wir, dass Ihre Arbeit und Ihr inneres Engagement fruchtbar wird – mit Früchten, die Sie zwar oft nicht sehen werden, auf die es aber dennoch zu vertrauen gilt.“
Ursula Machnik, die für das Willigis zuständige Referentin im Bistum Mainz, dankte der „ständigen Vertreterin“ für die immer noch vakante Stelle des Konrektors bzw. der Konrektorin, Alexandra Wedel, mit einem Blumenstrauß.
Nach sehr persönlichen Grußworten nach verspätetem, aber punktgenauem Erscheinen von Dr. Eckart Lensch, Dezernent für Schulen der Stadt Mainz, und einem Weinpräsent – es war nicht die erste und auch nicht die letzte Flasche an diesem Tag -, richtete Walter Ryczek als Vorsitzender der Mitarbeitervertretung gleich mal eine ganze Reihe von Erwartungen, die in einer „Kollegiums-Umfrage“ ermittelt worden waren, an den bisherigen Konrektor: die stets offene Tür, die kurzen Wege der Kommunikation, die Visionen für die Schule sowie das weitere Verbessern der guten Zusammenarbeit im Schulverbund. Damit das mit dem Erfüllen der Wünsche besser von der Hand geht, gab es symbolische Geschenke vom Kollegium: u. a. eine Waage, einen Nussknacker, einen Beruhigungstee und ein T-Shirt vom Lieblings-Bundesligaclub Prasuhns – es ist nicht Mainz 05!
Die besten Wünsche und eine Menge Vorschusslorbeeren wurden Rüdiger Prasuhn auch in den Reden der Elternvertreterin, Carina Bollig, sowie des Schülervertreters, Sebastian Beer, überbracht.
Der „neue Alte“, Rüdiger Prasuhn, erläuterte in seiner abschließenden Rede sein gewähltes Motto „Wir sind Arbeiter im Weinberg des Herrn“ (vgl. Mt 20,1-16): „Wir sehen hier etwas wachsen, müssen gelegentlich einige aufmüpfige Triebe zurückschneiden, damit danach das Wachsen umso besser gelingt. – Und am Ende des (Schul-) Jahres wird geerntet: Dabei ist jeder Jahrgang anders, eine Überraschung, ein Geschenk: mal Kabinett, mal Auslese, aber immer zumindest Qualitätswein!“ Prasuhn betonte weiterhin, dass eng mit dem Arbeiter die Demut verbunden sei: „Wir sind alle nur kleine Lichter, etwas Höherem gegenüber verpflichtet – wir sind „unterwegs im Auftrag des Herrn“, um den bekannten Leitspruch der „Blues Brothers“ zu zitieren, und zwar mit Liebe zu unseren Mitmenschen, die wir alle so nötig haben: „Everybody Needs Somebody to Love“.“

Musikalisch wurde die Veranstaltung umrahmt von einem Bläser-Ensemble unter der Leitung von Doris Jüttner-Endres.

Michael Kuntz

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