Der Leistungskurses 12 Musik hatte am 27.8. eingeladen…
zu einem Kammermusikabend im Lernzentrum und Atrium. Im ersten Teil des Abends zeigten die Schülerinnen und Schüler der Maria-Ward Schule und des Willigis solistisch oder in kleinen Besetzungen Ihr musikalisches Können. Auch wenn das Lernzentrum nur zum Teil besetzt war, wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer mit herausragenden Leistungen für Ihr Kommen belohnt.

Während Eva Tom routiniert sich selbst am Klavier begleitend und mit voller Stimme „Et si tu n`existais pasvon“ von Joe Dassin singend den Anfang machte, folgten Xenia Golowerda (K. Svoboda „Küss mich, halt mich) und Johanna Meister ( E.Grieg, Präludium „Aus Holbergs Zeit) mit jeweils solistischen Klavierbeiträgen im Wechsel mit einer Serenade für Cello und Klavier gespielt von Frieda Bühner (Vc) und Marie Bendel (Klav) und der bekannten Humoreske von A. Dvorak arrangiert für Geige (Jan Glorius) und Klarinette (Paul Meirer).

Ariane Engelbrecht wurde bei ihrer Romanze für Horn und Klavier von C. Saint-Saens von Johanna Meister
souverän begleitet. Das Duett von F. Schwindl gespielt von Frieda Bühner am Cello und Jan Glorius an der Geige ließ den Begriff eines klassischen Kammermusikabends nochmal vollends aufleben. Norbert Krams begleitete beide Duette auf dem Klavier, herzlichen Dank dafür und die stete Bereitschaft solche Projekte zu unterstützen. Mit weiteren Beiträgen zeigten Anna Muth (K.M. Sperger, Sonate in D-Dur 1. Satz) am Kontrabass, Marie Bendel am Klavier (Lieder ohne Worte op. 19 Nr 1 von Felix Mendelsohn Bartholdy) und Jan Glorius im ersten Satz der Violinsonate Nr. 2 von E. Grieg ihr solistisches Können. Jan Glorius wurde von Kilian Krams begleitet, auch ihm gilt unser herzlicher Dank, ist diese Sonate doch eher ein Duo und beide Partien technisch und musikalisch herausfordernd.

Nach einer kleinen Pause, die man mit einem Getränk und einem Spundekäse gut überbrücken konnte (hier ein herzliches Dankeschön den Helfern an der Theke und dem Weingut Dautermann), ging es im zweiten Teil im Atrium mit „leichter Muse“ weiter. Neben George Gershwins „I got rhythm“ wagte sich der Kurs auch an zwei Gesangsstück.

Als weitere Mitwirkende sind hier noch Marian Brantzen (Pos), Lilly Zänker (Klav) und Fabian Stutz (Sax) zu nennen. Mit Tijuana Taxi verabschiedete sich der Kurs nach einem gelungenen Abend mit vielen hervorragenden Beiträgen und viel Musik.

Ich möchte mich bei meinen Kursmitgliedern für Ihre selbstständige intensive Vorbereitung des Abends, allen die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben und allen Gästen für Ihr Kommen und Ihre Unterstützung herzlich bedanken.

Es wird sicher einen zweiten Kammermusikabend des Leistungskurses geben.
Doris Jüttner-Endres