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Das moderne Mainz zwischen Mogontiacum und Mayence

Von den Römern gibt es immer noch viele Zeugnisse in Mainz. Aber was hat Mainz mit den Franzosen zu tun? Die Klassen 7b und 7c des Willigis-Gymnasiums gingen mit zwei Stadtführern des Vereins Geographie für Alle e.V. den Spuren nach. Dabei unternahmen die Französisch-Schüler mit Frau Dr. Rehm-Grätzel eine geführte Rallye zum Thema „Mayence et la France“, während die Latein-Schüler mit Frau Daniel-Brand das römische Mainz erkundeten.
Die ehemaligen Bauten der Römer können in Mainz noch immer an vielen Stellen bewundert werden. Deshalb führte der Weg der Lateinschüler vom Hypokaustum am Proviantamt über den Kästrich bis hin zum Römischen Theater. Anhand von verschiedenen Spielen erkundeten sie das Leben der Römer in Mainz.
Das Erbe der Franzosen in Mainz ist eher sprachlich-kultureller Art. So wurde unter Napoleons Besatzung die erste deutsche Republik in Mainz gegründet. Viele Ausdrücke, die Mainzer Bürger verwenden, stammen aus dem Französischen wie z.B. das Kanapee – le canapé, die Fisematenten – visitez ma tente oder Trottwa – le trottoir. Aber auch das Pumpernickel ist der Legende nach dem Französischen zu verdanken, wurde doch das verbrannte Brot an Napoleons Pferd Nickel als ‚pain pour Nickel‘ verfüttert. Nicht zu Letzt ist auch die Mainzer Fassenacht noch heute ein Protest gegen die französische Besatzung unter Napoleon, die sie verbieten wollte. Die Rallye führte die Schüler zu einschlägigen Orten der Mainzer Stadtgeschichte, die mit Frankreich verbunden sind: Vom Kurfürstlichen Schloss über den Landtag zu Gutenberg- und Schiller-Platz.

Dr. Patricia Rehm-Grätzel

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