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Weihnachtskonzert in der Altmünsterkirche 2017

Auch 2017 wurde, wie das vorangegangene Jahr auch, mit einem musikalischen Höhepunkt beendet. Musiklehrerin Doris Jüttner-Endres hatte zum Weihnachtskonzert in die Altmünsterkirche eingeladen, die bis auf den letzten Platz besetzt war. Begrüßt wurden die Gäste von Pfarrer Dr. Volker Busch, der im Mittelteil des Konzertes die heiter besinnliche Vorweihnachtsgeschichte vom „Tannenbaum mit der Macke“ vortrug.
Das „Entrada“ spielte Ilja Daniel Ivanov aus der 5. Klasse (!) an der Orgel, der auch später im Willigis Symphonie Orchester (WSO) – mit Fliege gekleidet und im Stil eines großen Pianisten – am Flügel „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ spielte. Als zweiter Solist trat nach dem Vortrag der Weihnachtsgeschichte Justus Wolf an der Orgel auf.
Den Auftakt der Ensembles und Chöre machte das WSO mit der „Pastorale“, dem vom fulminanten Bläserklang dominierten „Adeste Fidelis“ und den bereits erwähnten „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (Leitung Doris Jüttner-Endres und Thomas Grasse).
Romantisches sang der Eltern-Lehrer-Chor, der wächst und wächst und sich trotzdem weiteren Zuwachs wünscht, mit „Markt und Straßen stehn verlassen“, dem vertonten Eichendorff-Gedicht. Es folgten zwei englische Titel mit „Mary did you know“ sowie der Story ´bout Bethlehem in John Rutters „Jesus Child“.
Gemeinsam mit dem Oberstufenchor wurde das wohl bekannteste Advents-Kirchenlied „Macht hoch die Tür“ gesungen, das im 17. Jahrhundert in Ostpreußen entstanden ist. Etwas moderner wurde der Schülerchor mit „Santa Claus is coming to town“ aus dem Jahr 1932. Es besingt die Ankunft des Weihnachtsmanns, aber auch – ob Doris Jüttner-Endres das Lied deswegen ausgewählt hat? – im Refrain das Ermahnen einer jüngeren Person zu einem besseren Betragen. Knecht Ruprecht mit der Rute aber ließ sie nicht auftreten. Der hätte wohl auch bei der großen Zahl an Aktiven – insgesamt 150 Musiker und Sänger – im Altarraum keinen Platz mehr gefunden. Den Abschluss des Oberstufenchor-Parts bildete das „Halleluja“ nach Händels Messias.
Mit „A Charlie Brown Christmas“, dem José Feliciano Song „Feliz Navidad“ und dem „Funky Christmas Song“ brachte die PFG-Bigband (Leitung Norbert Krams) mit einer beeindruckenden Dominanz der Bläser jazzigen und funkigen Weihnachts-Rock in die Altmünsterkirche.
Gemeinsam sangen Chöre und Besucher am Ende „Es ist ein Ros entsprungen“, „Herbei, oh ihr Gläubigen“ und „Tochter Zion“ – ein beeindruckendes Finale eines Konzerts, das eine sehr besucherfreundliche Länge, eine stimmige, vielseitige Auswahl unterschiedlicher Arrangements und Lieder sowie eine angenehm ungekünstelte, natürliche Atmosphäre bot.
Nicht unerwähnt bleiben sollte der Einsatz unserer Sozial-AG, die Glühwein, Punsch und Würstchen anboten und den Erlös aus dem Verkauf sowie die Spenden der Konzert-Gäste den Obdachlosen-Hilfen der Stadt Mainz zu Gute kommen lassen.
In seiner Begrüßungsrede hatte Pfarrer Busch auf den „Kirchenbrauch“ hingewiesen, dass bereits bei der zweiten Wiederholung von einer Tradition gesprochen werde und es doch wohl auch 2018 ein Weihnachtskonzert gebe: Volker, ich kann dich beruhigen. Nicht nur die Mimik von Doris an diesem Abend hat Hinweise auf eine Wiederholung gegeben. Der Plan ist schon viel konkreter gefasst: Das Plakat für das Konzert 2018 ist bereits layoutet.

Michael Kuntz

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